UNTERSUCHUNG VON EISENBAHNBETRUG IN SPANIEN
Die Europäische Staatsanwaltschaft hat neue Ermittlungen wegen des Verdachts der Veruntreuung von EU-Geldern eingeleitet, die für die Modernisierung und Sicherheitsverbesserung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid-Sevilla bestimmt waren. Die Ermittlungen richten sich gegen den Bahnbetreiber ADIF, die spanische Eisenbahnsicherheitsbehörde und den Rechnungshof. Anlass für die Ermittlungen war das tragische Unglück vom 28. Oktober bei Urda, bei dem 69 Menschen ums Leben kamen. Bereits im März waren nach einem anderen Unglück auf derselben Strecke, bei dem 46 Menschen starben, erste Ermittlungen eingeleitet worden.